Angefangen hat es vor dreizehn Jahren mit den herumliegenden roten Fäden unter anderem vor der Kunsthochschule, dann kamen die Wolkenbilder, die sich ausdehnten zu den Himmel mit Gebäudebildern.
Ariadne im Labyrinth- ich folge der Eigendynamik der Kamera- die beladen mit Kleinbildfilmen, doch viel mehr Bilder schafft, als die üblichen 36.
Wenn der Film zuende ist, scheint der Faden erstmal abgeschnitten.
Ich nehme das, was vor mir liegt und um mich herum ist, wahr und achte dabei berufsbedingt auf unscheinbare, schmutzige oder interessante Gegenstände, Räume, Lichtstimmungen. Manchmal mogelt sich auch ein Gefühl dazwischen oder ein Kuss.
Und die Natur, die oft zu kurzgekommene, traurige und mächtige Göttin.
Sinn macht das ganze erst in der Rückschau und in der Anordnung.
Das Labyrinth ist ein Mosaik von oben betrachtet.
Die vielen Kilo, die ich die Robot nach Italien, Finnland, Georgien, in die Türkei und in die Schweiz schleppte, haben sich gelohnt.
Ich habe den Faden wiederaufgenommen.